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enercity

" Wir haben uns für eine backend-unabhängige Lösung entschieden, die eine detaillierte Tarifgestaltung ermöglicht, mehrere Zahlungsarten unterstützt und die direkte Abrechnung von den Nutzer:innen an enercity Ladesäulen sicherstellt, während unsere Marke entlang des gesamten Lade- und Abrechnungsprozesses, einschließlich der Rechnung, präsent bleibt. "

Markus Dehn

Head of Electromobility,
enercity

Über enercity

Kommunaler Energieversorger mit über 1.300 Ladepunkten in der Region Hannover.

Produkt

Go

Feature im Focus

Spontanes Laden per QR-Code

Linder

Deutschland

Wichtigste Ergebnisse

2,6×
Ladeeinnahmen
2,45×
geladene Energiemenge

enercity steigert Einnahmen aus spontanem QR-Laden mit Cariqa Go um das 2,6-Fache

Spontanes Laden ist für Ladepunktbetreiber ein wichtiger Vertriebskanal: Es erschließt Nachfrage von Fahrenden, die ohne Vorplanung oder eigene App laden möchten. Die Umsetzung im großen Maßstab ist jedoch anspruchsvoll, da QR-basierte Lösungen häufig technische Abhängigkeiten mit sich bringen und die Konfiguration von Preisen, Gebühren und Tarifen nur eingeschränkt zulassen.

Bis 2025 hat enercity spontanes Laden über eine ältere QR-basierte Lösung abgewickelt. Diese funktionierte zwar, schränkte aber die Konfiguration von Preisen, Gebührenstrukturen, Zahlungsmethoden und die Kontrolle auf Stationsebene ein und begrenzte damit, wie gut enercity spontanes Laden an die eigenen kommerziellen und betrieblichen Anforderungen anpassen konnte.

Der Ansatz

2025 hat enercity Cariqa Go, eine QR-basierte Lösung für spontanes Laden, im gesamten öffentlichen Netz eingeführt. Ausschlaggebend war der Bedarf an einer backend-unabhängigen Lösung mit echter Flexibilität und Kontrolle über:

  • Konfigurierbare Preismodelle (energiebasiert, zeitbasiert, Sitzungsgebühren, Blockiergebühren und Obergrenzen)
  • Tarifkonfiguration auf Stations- und Leistungsebene
  • Unterstützung mehrerer Zahlungsmethoden
  • Direkte Abrechnung, bei der Zahlungen direkt von Fahrenden an enercity fließen
  • Durchgehende enercity-Markenpräsenz im gesamten Lade- und Abrechnungsprozess, einschließlich der Rechnung

Um die Wirkung von Cariqa Go zu messen, hat enercity Cariqa Go direkt mit der bisherigen Lösung verglichen: gleiches Kalenderquartal, ein Jahr auseinander (Q4 2024 vs. Q4 2025)

Die Ergebnisse

Zwischen Q4 2024 und Q4 2025 hat enercity sein öffentliches Ladenetz ausgebaut und die Zahl der Ladepunkte um 27 Prozent erhöht. Die Ergebnisse wurden auf eine konstante Netzgröße normalisiert, um die beobachteten Leistungsveränderungen unabhängig vom Infrastrukturwachstum zu betrachten.

Auf dieser vergleichbaren Basis zeigte Cariqa Go im selben Zeitraum eine höhere beobachtete Leistung als die vorherige QR-Lösung:

  • Ladeeinnahmen: 2,6-fach
  • Verkaufte Energiemenge: 2,45-fach

Warum das relevant ist

QR-basiertes Laden ist ein kommerziell bedeutsamer Zugangskanal. Wird es netzweit konsistent eingesetzt, kann spontanes QR-Laden einen erheblichen Anteil an Einnahmen und verkaufter Energiemenge ausmachen, wie der Anstieg der Einnahmen bei enercity um das 2,6-Fache zeigt.

Diese Leistung war maßgeblich von der Flexibilität des Betreibers abhängig. Eine granulare Kontrolle über Tarife, Gebühren und Zahlungsoptionen ermöglicht es Betreibern, spontanes Laden im Einklang mit den eigenen kommerziellen Zielen zu steuern.

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